von Johan Petersen am 12. August 2011
Die Saison hat kaum begonnen, da könnten die Vorzeichen für beide Mannschaften schon unterschiedlicher nicht sein. Leverkusen steht nach dem Pokalaus und der Niederlage in Mainz im ersten Heimspiel unter enormen Druck; wir können uns eine Niederlage bei allgemein niedriger Erwartungshaltung und dank des Auftaktsieges leisten und können daher frei aufspielen. [click to continue…]
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von Johan Petersen am 5. August 2011
Es ist kein Endspiel. Doch wann hing zuletzt so viel vom ersten Saisonspiel ab wie in diesem Jahr? Ein Sieg im fertig gestellten Stadion macht die seltenen, internen Querelen der Vorbereitung und das Pokalaus vergessen und sorgt für Aufbruchsstimmung. Eine Niederlage kann Werder in die – psychologische — Negativ-Spirale schicken, die wir bereits im letzten Jahr runter gerutscht sind. [click to continue…]
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von Johan Petersen am 15. April 2011
Spätestens nach einer Viertelstunde war klar, dass Jan-Philipp Kalla das Ende seiner Schicht nicht am Arbeitsplatz erleben würde. Zu diesem Zeitpunkt war dem Linksverteidiger von St. Pauli Farfan schon drei Mal davon gelaufen. Ein Rätsel, warum Stanislawski ihn in jenem Spiel vor zwei Wochen nicht zur Pause raus genommen hat, und nach einer guten Stunde gab es die gelb-rote Quittung. (Daher ist Stanislawski meiner Meinung nach im Moment überbewertet – schon vor der Verletzten-Misere gab St. Paulis Viererkette bei vielen nichtigen Anlässen jegliche Ordnung auf.) Kalla ließ sich immer wieder weit aus seiner Position ziehen, und sah dann nur den Rücken des schnellsten und besten Rechtsaußen der Bundesliga.
Unsere Hauptsorge morgen Abend ist also Jefferson Farfan. Damit Silvestre gegen ihn aus seiner Position heraus bestehen kann, muss das Mittelfeld ihn permanent unterstützen. Zumal hinter Farfan der technisch versierte Uchida mit aufrückt (wann entdecken wir endlich den japanischen Markt??).
Ein 4-5-1 wäre wohl geeigneter, weil eine Doppel-Sechs besser auf den Flügel verschieben kann und der Außenverteidiger einen direkten Gegenspieler bekommt. Der hieße allerdings Marin, und damit ist jegliche Umstellung schon wieder hinfällig. Borowski hat auf der Halbposition der Raute also eine heikle Aufgabe vor sich, der er mit seiner taktischen Disziplin durchaus gewachsen ist (solange er seine Fouls dosiert einsetzt). Und vielleicht fällt ihm auch mit Ball eine Schlüsselrolle zu – seine Vorstöße in die Spitze könnten gegen das Schalker 4-4-2 im richtigen Moment Überzahl herstellen.
Mit Papadopoulos und Matip stellt Rangnick zwei sehr junge und athletische Spieler ins defensive Mittelfeld. Ich bin kein Fan von so hüftsteifen Spielern – und ich hoffe, dass Marin sie mit seiner Beweglichkeit und seinem tieferen Körperschwerpunkt vor Probleme stellen wird (wie auch Höwedes), zumal damit lange Bälle weniger effektiv sein werden als gegen die Eintracht.
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von Johan Petersen am 12. März 2011
Never change a winning team? Vermutlich wird Schaaf heute diese Fußball-Weisheit, von der keiner weiß, ob sie Sinn macht, nicht beherzigen. [click to continue…]
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von Johan Petersen am 14. Januar 2011
Unsere jüngere und jüngste Vereinsgeschichte ist zum Glück reich an Endspielen. Am Samstag kommt eines hinzu, wie es sich niemand wünscht: bei einer Niederlage kann der Abstand zu den Abstiegsrängen schon aufgebraucht sein, und dann steht eine Woche später gegen Köln das erste Sechs-Punkte-Endspiel im Abstiegskampf an. Ein Sieg hingegen verschafft viel Luft. [click to continue…]
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von Johan Petersen am 11. Dezember 2010
von Johan Petersen am 3. Dezember 2010
“Am besten grätschen wir die Brasilianer schon bei der Hymne weg.”
So heißt es auf der homepage von Torsten Frings. Ich finde, hier haben die Macher der Seite oder seine PR-Berater ein bisschen übertrieben, aber ich bin gespannt auf sein Duell mit Diego. Der alte Kämpe gegen den brasilianischen Schöngeist, die sich schon beharkt haben, als sie noch gemeinsam auf dem Platz standen. Wie soll das dann am Samstag ausgehen, wenn sie nicht mehr das gleiche Trikot tragen? [click to continue…]
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von Johan Petersen am 12. November 2010
Es ist viel gesagt und alles geschrieben. Gegen die Eintracht brauchen wir nichts als ein kompaktes Team, das kämpft, in dem einer dem anderen hilft, und das gegen eine der Mannschaften der Stunde einen Punkt holt.
Einerseits hoffe ich, dass Wesley ins Mittelfeld zurückkehrt. Andererseits ist das Außenverteidiger-Paar Silvestre-Pasanen zu langsam, um Gekas im Stile eines Fritz im letzten Moment den Ball vom Fuß zu spitzeln, wenn er durchs Zentrum gebrochen ist. Ganz zu schweigen vom pfeilschnellen Ochs.
Rückt Wesley doch ins Mittelfeld (weil Schaaf Balogun eine Chance gibt?), gibt es mit Bargfrede, Jensen und Frings vier eher defensive Spieler. Daraus ließe sich eine sowohl laufstarke als auch spielstarke Raute schmieden, und vielleicht könnte Hunt in den Sturm neben Arnautovic rücken.
Marin begreift vielleicht auf der Bank am besten, dass ihn gerade ein neuer Schwung deutscher Spieler (Holtby, Großkreutz, Schürrle) überholt, noch bevor er den Sprung in die erste Elf der Nationalmannschaft geschafft hat. Er muss jetzt den nächsten Schritt machen.
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von Johan Petersen am 6. November 2010
Da wir gerade so gut in Form sind, nach der Trainer- nun also die Torwartdiskussion. Gegen Stuttgart steht Wiese wieder im Kasten. Muss das sein?
Fakt ist, dass Mielitz in vier wichtigen Bereichen des Torwartspiels besser ist:
- Abfangen von Flanken und hohen Bällen
- Fußballspielen mit beiden Füßen
- Spieleröffnung, besonders die flache, vertikale ins Mittelfeld (mit Wiese auf dem Platz wäre Pizarro gegen Twente definitiv nicht zu seiner Chance gekommen, die am Pfosten endete)
- 1 gegen 1-Situationen – Mielitz erfasst die Situation schnell, bleibt lange stehen, zeigt gutes Stellungsspiel und ist reaktionsschnell. [click to continue…]
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Geplänkel,
Spieler,
Torhüter
von Johan Petersen am 29. Oktober 2010
Borowski hat Knöchel, und ich hab Internet. Das gute an (mittlerweile) vier Tagen ohne Netz war, dass ich beim Pokal-Leiden auf mich allein gestellt war, und es daher schnell hinter mich gebracht habe.
Was bleibt? Ich glaube, dass Schaaf das Puzzlen in Sachen Formation und Aufstellung mehr oder weniger beendet hat. Ein grosses Teil war immer Almeida, und das scheint Schaaf auf der Bank einzusortieren, im Gegensatz zu Marin. Vielleicht geht es während des Rests der Saison also vor allem darum, ob Hunt oder Wesley in der offensiven Dreier-Reihe spielen, und damit Wesley eventuell vor der Abwehr anstelle von Bargfrede. [click to continue…]
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