Club vs Werder, das 2:1

von Johan Petersen am 4. November 2009

Querpässe machen in einem Angriff alles kaputt außer dem Rasen. Sie verlangsamen das Spiel und geben dem Gegner Zeit, Spieler hinter den Ball zu bekommen.

Sie machen nur Sinn, wenn man selber Zeit braucht - um eigene Spieler vors Tor zu bekommen. Zum Beispiel in einem 4-5-1, in dem die einzige Spitze als Wandspieler den Ball auf den Flügel legt, um dann selber wieder vors Tor zu kommen. Oder wenn man nur einen echten Strafstraumstürmer hat, und kopfballstarke Mittelfeldspieler stattdessen vors Tor kommen müssen.

Ein Beispiel war der Pass von Bargfrede auf den Flügel vor dem 2:1 gegen Nürnberg.

Der Spielzug: Bargfrede (44) wird von drei Gegnern angegriffen. Er spielt den Ball auf den Flügel zu Boenisch (2) – und zwar wie im Lehrbuch mit dem linken Fuß, also nicht mit rechts übers Standbein, so dass die Chance, dass der Ball Drall zu den Gegenspielern hin bekommt und abgefangen werden kann, viel geringer ist. Boenisch hat Platz und läuft einige Meter mit dem Ball.

Der Spielzug

Der Torabschluss: Hunt (14) und Borowski (6) haben Zeit, die Abwehr bis an den Fünfer zu überlaufen. Borowski verpasst die tolle Flanke von Boenisch knapp, doch Hunt nickt mit Kopf und Schulter ein.

Der Torabschluss

Kommentar

Previous post:

Next post: